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Der Körper im Judentum, "Wertschätzung des Lebens"
Robert Jütte im Gespräch mit Andreas Main (Deutschlandfunk / Sendung vom 23.03.2017)
Medizin im Märchen
Prof. Wolfgang U. Eckart studierte Medizin, Geschichte und Philosophie in Münster. 1978 Dissertation über den Wittenberger Arzt Daniel Sennert (1572–1637). 1986 Habilitationsschrift über „Deutsche Ärzte in Japan und China“. Von 1988 bis 1992 war er Professor für Geschichte der Medizin an der Medizinischen Hochschule Hannover. Im Jahr 1992 wurde Eckart auf den Lehrstuhl für Geschichte der Medizin an der Universität Heidelberg berufen. In den Jahren von 1996 bis 1998 war Eckart Präsident der Gesellschaft für Wissenschaftsgeschichte. 2009 wurde er zum Mitglied der Leopoldina gewählt. 2016 wurde ihm das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören die Entstehung der neuzeitlichen Medizin im 16. und 17. Jahrhundert, Medizin in der schönen Literatur, Medizin im europäischen Kolonialimperialismus, ärztliche Missionen, Medizin und Krieg sowie Medizin und auswärtige Kulturpolitik in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus. Bücher (in Auswahl): Deutsche Ärzte in China 1897–1914. Medizin als Kulturmission im Zweiten Deutschen Kaiserreich (1989); Geschichte der Medizin (7. Aufl. 2013); Medizin und Kolonialimperialismus. Deutschland 1884–1945 (1997); (zusammen mit Robert Jütte) Medizingeschichte. Eine Einführung (2. Aufl. 2014); Illustrierte Geschichte der Medizin. Von der französischen Revolution bis heute (2011); Medizin der NS-Diktatur (2012); Medizin und Krieg. Deutschland 1914–1924 (2014); Von Kommissaren und Kamelen. Heinrich Zeiss – Arzt und Kundschafter in der Sowjetunion 1921–1931 (2016).
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Aus dem medizinischen Alltag des späten Mittelalters
Vortrag Prof. Dr. Arnold Esch (Rom): Aus dem medizinischen Alltag des späten Mittelalters. Selbstzeugnisse von Patienten und Ärzten in Schreiben an den Papst
Alles nur Einbildung?: Was ist dran an der Homöopathie?
Seit 25 Jahren leitet Robert Jütte das Institut für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung in Stuttgart. "Medizin ist mehr, als die Gabe von Arzneimitteln oder die Anwendung von chirurgischen Verfahren", sagt er und betont die Bedeutung des Placebo-Effekts. Die Arzt-Patienten-Beziehung sei ein Schlüssel für den Heilungsprozess. "Mit seinem Verhalten, seiner Empathie kann der Therapeut ungemein viel erreichen." Mittlerweile lasse sich die biochemische Wirkung im Gehirn durch bildgebende Verfahren belegen. "Man sollte den Placebo-Effekt in Schulmedizin und Homöopathie zum Besten des Patienten nutzen."
"Ein Leben in Dur und Moll - Fryderyk Chopin"
Vorrede Prof. Dr. Robert Jütte
Warum sollte die Homöopathie im Gesundheitswesen mehr Beachtung finden und wie steht Deutschland im internationalen Vergleich da.
Prof. Martin Dinges im Gespräch mit Frederik Betsch, Pressesprecher der Carstens-Stiftung. Das Jubiläumstreffen stand im Zeichen des Austauschs zwischen den Gründern und den derzeit aktiven Studierenden.
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