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Hexe oder Heilerin: Katharina und Johannes Kepler
Ulinka Rublack wurde in Tübingen geboren und studierte an der Universität Hamburg sowie am Clare College der Universität Cambridge, wo sie zum PhD promoviert wurde. Seit 1996 lehrt sie Europäische Geschichte der Frühen Neuzeit am St John’s College (Cambridge). Für ihre Studie „Dressing Up: Cultural Identity in Renaissance Europe“ wurde sie 2011 mit dem Roland H. Bainton Prize for History ausgezeichnet. 2017 wurde Prof. Rublack zum Mitglied der British Academy gewählt. 2018 erhielt sie den von der Alexander von Humboldt-Stiftung zusammen mit der Fritz Thyssen Stiftung vergebenen Reimar Lüst-Preis für ihr wissenschaftliches OEuvre. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Geschichte der Reformation, der Kleidung und der Luxusgüter sowie die Gender-Geschichte. Neben zahlreichen wissenschaftlichen Aufsätzen in Fachzeitschriften liegen auch Buchveröffentlichungen von ihr vor, darunter: Geordnete Verhältnisse? Ehealltag und Ehepolitik im frühneuzeitlichen Konstanz (1997); Magd, Metz’ oder Mörderin. Frauen vor frühneuzeitlichen Gerichten (1998); Die Reformation in Europa (2003); Dressing Up: Cultural Identity in Renaissance Europe (2010); (Hrsg. mit Maria Hayward) The First Book of Fashion. The Book of Clothes of Matthäus & Veit Konrad Schwarz of Augsburg (2015); Der Astronom und die Hexe. Johannes Kepler und seine Zeit (2018).
Hexe oder Heilerin: Katharina und Johannes Kepler
Begrüßungsrede Prof. Dr. Robert Jütte
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Verleihung der Ehrendoktorwürde an Prof. Dr. Robert Jütte
Verleihung der Ehrendoktorwürde an Prof. Dr. Robert Jütte am Spertus Institute for Jewish Learning and Leadership, Chicago, Dezember 2018
Heilkundliches aus dem alten Ägypten
Begrüßungsrede Prof. Dr. Robert Jütte
Heilkundliches aus dem alten Ägypten
Tanja Pommerening studierte zunächst von 1989 bis 1994 Pharmazie an der Universität Marburg, wo sie 1995 ihr drittes Staatsexamen ablegte und die Approbation als Apothekerin erlangte. Es folgte von 1997 bis 2001 ein Zweitstudium in den Fächern Ägyptologie sowie Pharmazie- und Naturwissenschaftsgeschichte, ebenfalls an der Universität Marburg, das sie 2002 mit dem Magister Artium abschloss. Im Marburger Institut für Geschichte der Pharmazie war sie von 1999 bis 2006 als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig und lehrte parallel auch in der Ägyptologie, wo sie 2004 mit einer Arbeit über „Die altägyptischen Hohlmaße“ promoviert wurde. Für ihr nächstes Projekt, zu den medizinischen Rezepten Altägyptens, erhielt sie ein Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), mit dem sie an die Universität Mainz wechselte. Hier wurde sie nach weiteren Stationen 2010 zur Professorin für Ägyptologie ernannt. Prof. Dr. Pommerening ist Initiatorin und Sprecherin des DFG-Graduiertenkollegs „Frühe Konzepte von Mensch und Natur“ und Sprecherin des Mainzer interdisziplinären Arbeitskreises „Alte Medizin“. In ihren Arbeiten verbindet sie ihre Expertise als Ägyptologin mit ihren Kenntnissen auf dem Gebiet der Naturwissenschaften und der Pharmazie. Ihre innovativen Forschungsansätze führten zu mehreren Auszeichnungen, u. a. durch die Erfurter und durch die Mainzer Akademie der Wissenschaften. Neben zahlreichen wissenschaftlichen Aufsätzen in Fachzeitschriften liegen auch mehrere Buchveröffentlichungen von ihr vor, darunter: Die altägyptischen Hohlmaße (2005); Translating Writings of Early Scholars in the Ancient Near East, Egypt, Greece and Rome. Methodological Aspects with Examples (zusammen mit Annette Imhausen, 2016); Classification from Antiquity to Modern Times. Sources, Methods, and Theories from an Interdisciplinary Perspective (zusammen mit Walter Bisang, 2017).
Die Schönste der Frauen. Maria Theresias Körperpolitik
Barbara Stollberg-Rilinger studierte an der Universität zu Köln Germanistik, Geschichte und Kunstgeschichte. Ihr Erstes Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien in Deutsch und Geschichte legte sie im Mai 1980 ab. 1985 erfolgte die Promotion. 1994 habilitierte sie sich ebenfalls in Köln im Fach Neuere Geschichte. Sie übernahm 1996 in Vertretung eine C3-Professur am Historischen Seminar der Universität zu Köln und wurde 1997 auf eine C4-Professur für Geschichte der Frühen Neuzeit am Historischen Seminar der Universität Münster berufen. Seit September 2018 ist sie Rektorin des Wissenschaftskollegs zu Berlin. Ihr Forschungsgebiet ist die Geschichte der Frühen Neuzeit, insbesondere die Geschichte der politischen Kultur, ihrer Verfahren und Rituale, Zeremonien, Symbole und Metaphern. Buchpublikationen (in Auswahl): Der Staat als Maschine. Zur politischen Metaphorik des absoluten Fürstenstaats (1986); Vormünder des Volkes? Konzepte landständischer Repräsentation in der Spätphase des Alten Reiches (1999); Das Heilige Römische Reich Deutscher Nation. Vom Ende des Mittelalters bis 1806 (6. Aufl. 2018); Rituale (2013); Des Kaisers alte Kleider. Verfassungsgeschichte und Symbolsprache des Alten Reiches (2. Aufl. 2013); Maria Theresia. Die Kaiserin in ihrer Zeit. Eine Biographie (2017). Für ihre Forschungen wurden Stollberg-Rilinger zahlreiche wissenschaftliche Ehrungen und Mitgliedschaften zugesprochen, darunter der Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (2008) und der Preis des Historischen Kollegs (2013). Ihre Biographie über Maria Theresia wurde 2017 mit dem Preis der Leipziger Buchmesse und dem Sigmund- Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa ausgezeichnet.
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