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Gesund und fit – Zur Geschichte eines Körper- und Lebensideals
Referentin: Maren Möhring studierte von 1990 bis 1998 an der Universität Hamburg Geschichte, Germanistik und Erziehungswissenschaften. Promotion 2002 an der LMU München mit der Arbeit „Marmorleiber. Körperbildung in der deutschen Nacktkultur (1890-1930)“. 2010 habilitierte sie sich mit einer Monographie über die Geschichte der ausländischen Gastronomie in der Bundesrepublik Deutschland. Von 2012 bis 2014 war sie Leiterin der Abteilung III „Der Wandel des Politischen“ am Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam. Im März 2014 nahm sie einen Ruf an die Universität Leipzig an und ist seither dort als Professorin für Vergleichende Kultur- und Gesellschaftsgeschichte des modernen Europa tätig. Ihre Forschungsgebiete sind die Kultur- und Sozialgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, Konsumgeschichte, Migrationsforschung, Postkoloniale Studien, Geschlechter- und Körpergeschichte sowie Geschichte und Film. Sie erhielt für ihre Forschungen mehrere Preise, unter anderem den Wissenschaftspreis Kulinaristik des Kulinaristik-Forums (2013). Derzeit leitet sie zusammen mit Prof. Dr. Olaf von dem Knesebeck (UKE Hamburg), Prof. Dr. Jürgen Martschukat (Univ. Erfurt) und Prof. Dr. Paula-Irene Villa (LMU München) ein Verbundprojekt zum Thema „Ernährung, Gesundheit und soziale Ordnung in der Moderne: USA und Deutschland“ (gefördert von der Volkswagen Stiftung im Rahmen der Initiative „Schlüsselthemen für Wissenschaft und Gesellschaft“). Sie ist Verfasserin und Herausgeberin zahlreicher Bücher und Aufsätze, darunter zwei Monographien: Marmorleiber. Körperbildung in der deutschen Nacktkultur (1890-1930). Dissertationsschrift LMU München 2002 (2004); Fremdes Essen. Die Geschichte der ausländischen Gastronomie in der Bundesrepublik Deutschland. Habilitationsschrift Univ. zu Köln 2009/10 (2012).
Gesund und fit – Zur Geschichte eines Körper- und Lebensideals
Begrüßungsrede Prof. Dr. Robert Jütte
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Aus dem medizinischen Alltag des späten Mittelalters
Vortrag Prof. Dr. Arnold Esch (Rom): Aus dem medizinischen Alltag des späten Mittelalters. Selbstzeugnisse von Patienten und Ärzten in Schreiben an den Papst
Alles nur Einbildung?: Was ist dran an der Homöopathie?
Seit 25 Jahren leitet Robert Jütte das Institut für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung in Stuttgart. "Medizin ist mehr, als die Gabe von Arzneimitteln oder die Anwendung von chirurgischen Verfahren", sagt er und betont die Bedeutung des Placebo-Effekts. Die Arzt-Patienten-Beziehung sei ein Schlüssel für den Heilungsprozess. "Mit seinem Verhalten, seiner Empathie kann der Therapeut ungemein viel erreichen." Mittlerweile lasse sich die biochemische Wirkung im Gehirn durch bildgebende Verfahren belegen. "Man sollte den Placebo-Effekt in Schulmedizin und Homöopathie zum Besten des Patienten nutzen."
Medizin im Märchen
Prof. Wolfgang U. Eckart studierte Medizin, Geschichte und Philosophie in Münster. 1978 Dissertation über den Wittenberger Arzt Daniel Sennert (1572–1637). 1986 Habilitationsschrift über „Deutsche Ärzte in Japan und China“. Von 1988 bis 1992 war er Professor für Geschichte der Medizin an der Medizinischen Hochschule Hannover. Im Jahr 1992 wurde Eckart auf den Lehrstuhl für Geschichte der Medizin an der Universität Heidelberg berufen. In den Jahren von 1996 bis 1998 war Eckart Präsident der Gesellschaft für Wissenschaftsgeschichte. 2009 wurde er zum Mitglied der Leopoldina gewählt. 2016 wurde ihm das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören die Entstehung der neuzeitlichen Medizin im 16. und 17. Jahrhundert, Medizin in der schönen Literatur, Medizin im europäischen Kolonialimperialismus, ärztliche Missionen, Medizin und Krieg sowie Medizin und auswärtige Kulturpolitik in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus. Bücher (in Auswahl): Deutsche Ärzte in China 1897–1914. Medizin als Kulturmission im Zweiten Deutschen Kaiserreich (1989); Geschichte der Medizin (7. Aufl. 2013); Medizin und Kolonialimperialismus. Deutschland 1884–1945 (1997); (zusammen mit Robert Jütte) Medizingeschichte. Eine Einführung (2. Aufl. 2014); Illustrierte Geschichte der Medizin. Von der französischen Revolution bis heute (2011); Medizin der NS-Diktatur (2012); Medizin und Krieg. Deutschland 1914–1924 (2014); Von Kommissaren und Kamelen. Heinrich Zeiss – Arzt und Kundschafter in der Sowjetunion 1921–1931 (2016).
Franz Kafka als Patient
Dr. Reiner Stach ist Literaturwissenschaftler, Publizist und Kafka-Biograph. Er studierte Philosophie, Mathematik und Literaturwissenschaft an der Universität Frankfurt am Main. 1985 Promotion in Literaturwissenschaft. Von 1986 bis 1990 war er Wissenschaftslektor im Verlag S. Fischer. Seit 1991 Publizist. 1996 Beginn der Arbeit an einer dreibändigen Kafka-Biographie. Ab 2005 Konzeption und Betreuung der weltweit meistbesuchten Kafka-Website franzkafka.de unter dem Dach des S. Fischer Verlags. 2014 Vollendung der drei- bändigen Kafka-Biographie. 2016 erhielt er den Joseph-Breitbach-Preis – eine der höchstdotierten literarischen Ehrungen in Deutschland.Schriften (in Auswahl): Kafka. Die frühen Jahre (2014); Ist das Kafka? 99 Fundstücke (2012); Kafka. Die Jahre der Erkenntnis (2008); Kafka. Die Jahre der Entscheidungen (2002); Kafkas erotischer Mythos. Eine ästhetische Konstruktion des Weiblichen (1987); 100 Jahre S. Fischer Verlag 1886-1986. Kleine Verlagsgeschichte (1986).
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