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Institut für Geschichte der Medizin

Das 1980 eingerichtete Institut für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung (IGM) ist das einzige außeruniversitäre medizinhistorische Forschungsinstitut in Deutschland.

Forschungsschwerpunkte sind die Sozialgeschichte der Medizin und die Geschichte der Homöopathie. Die Forschung in beiden Bereichen konzentriert sich auf die Patientengeschichte.

Zum IGM gehören außerdem eine Forschungsbibliothek mit mehr als 50.000 Bänden sowie ein Homöopathiearchiv, das den Nachlass von Samuel Hahnemann sowie wichtiger Schüler und Nachfolger, insbesondere von Clemens von Bönninghausen, aufbewahrt. Außerdem befindet sich in dem Archiv die Überlieferung internationaler und nationaler Organisationen von Homöopathen.
Ankündigung:
Vom 27.12. bis 29.12.2017 bleibt das Institut für Besucher geschlossen.
Aktuelles
"Die Homöopathie ist weltweit ein Phänomen"
Prof. Dr. Robert Jütte im Interview (SR2)
Lassen sich Medizin und Homöopathie verbinden?
Gespräch mit dem Medizinhistoriker Robert Jütte
Der Körper im Judentum
Robert Jütte im Gespräch mit Andreas Main (Deutschlandfunk)
[Sendung vom 23.03.2017]
Leib und Leben im Judentum
Prof. Dr. Robert Jütte im Interview mit Jörn Albrecht (Radio Bremen, Nordwestradio.de) zur aktuellen Publikation "Leib und Leben im Judentum" [Sendung vom 24.10.2016]
Heilung mit Phagen? Bakterienkiller aus der Natur
Prof. Dr. Robert Jütte im Interview (WDR5) zum Thema "Phagen - Bakterienkiller aus der Natur"
Familienplanung und Wertewandel
Prof. Dr. Robert Jütte im Interview zum Thema "Familienplanung und Wertewandel"
(21.04.2016 Deutschlandfunk)
Autor: Eva-Maria Götz, Sendung: Aus Kultur- und Sozialwissenschaften
15 Jahre Männerforschung
Prof. Dr. Martin Dinges im Interview in SWR1 Sonntagmorgen vom 13.12.2015
Wider den hippokratischen Eid?
Der Bundestag stimmt über Regeln zur Sterbehilfe ab.
Kulturgespräch am 6.11.2015 mit Prof. Dr. Robert Jütte.
Heute geht es im Deutschen Bundestag um Leben und Tod. Die Abgeordneten müssen über die Neuregelung der Sterbehilfe in Deutschland entscheiden. Vier Gesetzentwürfe stehen zur Wahl, die Rechtslage ist komplex, aber im Kern geht es um die Frage: Wer darf sterbewilligen Menschen beim Freitod künftig helfen? Bei Angehörigen sind sich die meisten Parlamentarier einig: Sie sollen helfen dürfen. Aber wie ist das bei Ärzten? Passive Sterbehilfe, etwa durch das Abstellen von Geräten, ist heute schon erlaubt, aber sollten Ärzte noch mehr Entscheidungsfreiheit und Rechtssicherheit haben, wenn sie Menschen helfen wollen, in Würde zu sterben?
Das SWR2 Kulturgespräch mit Prof. Robert Jütte, Leiter des Instituts für Geschichte der Medizin bei der Robert-Bosch-Stiftung, führte Martin Gramlich am 6.11.2015 um 7.45 Uhr.
Männergesundheit am Internationalen Männertag
Prof. Dr. M. Dinges räumt mit einigen Vorurteilen zur Männergesundheit auf und weist auf den Handlungsbedarf nach Veröffentlichung des Männergesundheitsberichts für Baden-Württemberg hin
Alles nur Einbildung?: Was ist dran an der Homöopathie?
Prof. Dr. Robert Jütte im West.ART Talk (18. Oktober 2015)
"Weniger ist mehr“
Symposium (Berlin 22. Mai 2015) "Weniger ist mehr“ - Neue Wege für den Patienten in die Gesundheitsversorgung
… zum kalkulierbaren Risiko?
Was hat die Menschheit aus den großen Seuchen der Vergangenheit gelernt? Nicht genug, um mit möglichen Bedrohungen der Zukunft angemessen umgehen zu können, meint der Medizinhistoriker Prof. Robert Jütte im Gespräch mit Daniel Behrendt.
Veranstaltungen
26.02.2018 Institutsvortrag
(Vortragsbeginn 19 Uhr)
Rathaus Stuttgart, großer Sitzungssaal

Prof. Dr. Maren Möhring (Vergleichende Kultur- und Gesellschaftsgeschichte Institut für Kulturwissenschaften Universität Leipzig): "Gesund und fit - zur Geschichte eines Körper- und Lebensideals"

25.06.2018 Institutsvortrag
Prof. Dr. Tanja Pommerening, Universität Mainz, Heilkunde im Alten Ägypten

19.11.2018 Institutsvortrag
Prof. Dr. phil. Barbara Stollberg-Rilinger (Universität Münster): "Die schönste der Frauen. Maria Theresias Körperpolitik"

Institutskolloquium zur
Geschichte der Medizin (2017)
ab 12 Uhr

Mittwoch, den 22. November
Dr. Müller-Seyfarth (Berlin)
Philosophie und Homöopathie – eine Mesalliance? Über Julius Bahnsens metaphysische Begründung des similia similibus

Mittwoch, den 6. Dezember
Professor Ulf Schmidt (University of Kent, Canterbury)
Soldiers, Scientists, and Subjects: Military Medicine, Ethics and Human Experiments in 20th Century Britain

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