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Dr. phil. Anja Waller

Kurzbiographie
Studium der Geschichtswissenschaft und Pädagogik an der Universität Stuttgart und LMU München, Magistra Artium 2007. Anschließend Promotion zum Thema „Das Jüdische Lehrhaus in Stuttgart. 1926 bis 1938“. Stipendiatin der Heidehofstiftung 2008 bis 2011. Von 2014 bis 2015 freie Mitarbeiterin am Institut für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung. 2015 Post-doc Stipendium der Robert Bosch Stiftung. Von 2016 bis 2018 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Hohenheim, Leitung des Projekts zur „Aufarbeitung der NS-Zeit der Universität Hohenheim und ihrer Folgen“. Seit 2019 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung.

Forschungsschwerpunkte

  • Deutsch-jüdische Geschichte
  • Bildungsgeschichte
  • Institutionengeschichte
  • Geschichte pflegender Berufe
  • Geschichte der Zwangsarbeit im Zweiten Weltkrieg
Aktuelle Projekte
  • Die medizinische Versorgung von Zwangsarbeitern in Württemberg während des Zweiten Weltkrieges
  • In den zumeist regionalhistorischen oder institutionsgeschichtlichen Forschungsprojekten zur Zwangsarbeit während des Zweiten Weltkrieges nimmt die medizinische Versorgung der Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter oftmals nur eine untergeordnete Rolle ein. Die medizinische Versorgung von privat untergebrachten „ausländischen Arbeitskräften“ an Arbeitsstätten mit nur wenigen Arbeitskräften oder kleineren Firmen und Einrichtungen wird dabei bisher kaum betrachtet. Ebenso ist bisher kaum bekannt, welche Rolle Ärzte, Pfleger und andere medizinische Fachkräfte aus den Reihen der Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen selbst gespielt haben. Neben der Rekonstruktion der medizinischen Versorgung von Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern im Gebiet Württemberg, insbesondere außerhalb der großen Lager, soll darüber hinaus auf die Frage eingegangen werden, ob und wie sich die medizinische Versorgung der Zwangsarbeiter je nach Arbeitsstelle (Stadt – Land, klein – groß, Fabrik – Landwirtschaft), Geschlecht und Alter unterschied.
Publikationen
  • Erschreckend einwandfrei. Die NS-Zeit und ihre Folgen an der Universität Hohenheim.
  • Stuttgart 2018.
  • Die Universität Hohenheim in der NS-Zeit. In: Hagemann, Harald und Kollmer-von
  • Oheimb-Loup, Gert (Hrsg.): Universität Hohenheim 1818–2018. Festschrift zum 200-jährigen Jubiläum. Stuttgart 2018, S. 332–353.
  • The Nazi Period and its Consequences at the University of Hohenheim. Stuttgart 2018.
  • Erschreckend normale Karrieren. Die Aufarbeitung der NS-Vergangenheit der Universität
  • Hohenheim. In: Momente. Beiträge zur Landeskunde von Baden-Württemberg 4 (2017),
  • S. 14–17.
  • Das Jüdische Lehrhaus in Stuttgart 1926–1938. Bildung – Identität – Widerstand. (=
  • Veröffentlichungen des Archivs der Stadt Stuttgart; Band 111) Stuttgart 2017.
  • „Gründet Frauen-Vereine und Bauet Wöchnerinnen-Asyle“. Geschichte der Wochenbettpflegerinnen im Deutschen Reich und ihre Situation in Stuttgart von 1880 bis 1950. In: Medizin, Gesellschaft und Geschichte 35 (2017), 113–137.
  • Zwischen Rückbesinnung, Dialog und Widerstand – Das Jüdische Lehrhaus in Stuttgart.
  • In: Einsichten. Jahrbuch des Stuttgarter Lehrhauses, Stiftung für interreligiösen Dialog
  • 1 (2015), S. 14–56.
  • Jüdische Settlements in Europa. Ansätze einer transnationalen sozial-, geschlechter- und
  • ideenhistorischen Forschung. (mit Sabine Haustein) In: Medaon. Magazin für Jüdisches
  • Leben in Forschung und Bildung 4 (2009),
  • http://www.medaon.de/archiv-4-2009-artikel.html
Vorträge
  • Das Projekt zur Aufarbeitung der NS-Zeit und ihrer Folgen an der Universität Hohen-
  • heim. Ergebnisse & Ausblick. Sitzung des Universitätsrates der Universität Hohenheim, 14.12.2018.
  • Erschreckend einwandfrei. Die NS-Zeit und ihre Folgen an der Universität Hohenheim. Die NS-Zeit und ihre Folgen an der Universität Hohenheim. Gedenkveranstaltung, Buchpräsentation und Präsentation der Forschungsergebnisse, Universität Hohenheim, 12.11.2018.
  • Hohenheimer Agrarwissenschaftler im Nationalsozialismus und nach 1945. In Erinnerung: Theodor Bergmann – Symposium zum 1. Todestag von Prof. Dr. Theodor Bergmann, Stuttgart, 2.6.2018.
  • „[Z]ur völligen Verdeutschung und damit zur Festigung des deutschen Volkstums im
  • Osten“. Hohenheimer Wissenschaftler in den besetzten Ostgebieten. Hohenheim und
  • der Nationalsozialismus. Fachtagung zur Aufarbeitung der NS-Zeit und ihrer Folgen an
  • deutschen Hochschulen, Stuttgart, 26.2.2018.
  • Das Jüdische Lehrhaus in Stuttgart 1926–1938. Bildung – Identität – Widerstand. Buchvorstellung im Stadtarchiv Stuttgart, Stuttgart, 19.7.2017.
  • Zwischen Rückbesinnung, Dialog und Widerstand – Das Jüdische Lehrhaus in Stuttgart.
  • Konferenz Sozialgeschichte der Medizin: Bilanz und Perspektiven, Stuttgart, 20.9.2014.
  • Das Jüdische Lehrhaus in Stuttgart 1926–1938. Studiennachmittag im Stuttgarter Lehr-
  • haus, Stiftung für interreligiösen Dialog, Stuttgart, 26.11.2011.
  • Das Jüdische Lehrhaus in Stuttgart. Kolloquium der Bibliothek für Zeitgeschichte, Stuttgart, 28.3.2011.
  • Das Jüdische Volksheim in Berlin – Entstehung, Entwicklung und Ende einer Vision.
  • Tagung Arbeitskreis Jüdische Wohlfahrt, Frankfurt am Main, 1.11.2008.
  • Das Jüdische Lehrhaus in Stuttgart – Erwachsenenbildung im Aufbruch. Doktorandenkolloqium Institut für Geschichte der Medizin, Stuttgart, 13.10.2008.