Sitemap Kontakt Impressum

Mediathek

Institutsvortrag: Video und Tondokumente
Ertrinken, Kochen, Bestatten. Der Leichnam Kaiser Barbarossas
Begrüßungsrede Prof. Dr. Robert Jütte
Ertrinken, Kochen, Bestatten. Der Leichnam Kaiser Barbarossas
Prof. Schmitz-Esser studierte Geschichte und Kunstgeschichte in Innsbruck. 2005 Promotion zum Thema „Arnold von Brescia im Spiegel von acht Jahrhunderten Rezeption. Ein Beispiel für Europas Umgang mit der mittelalterlichen Geschichte vom Humanismus bis heute“; 2013 Lehrbefugnis für die Fachgebiete Mittelalterliche Geschichte und Geschichtliche Hilfswissenschaften an der LMU München, Thema der Habilitationsschrift: „Die Geschichte des Leichnams im Mittelalter“. 2014-2016 Direktor des Deutschen Studienzentrums in Venedig. Seit 2017 Professor für Mittelalter an der Karl-Franzens-Universität Graz. Forschungsschwerpunkte: Kultur- und Mentalitätsgeschichte des Mittelalters (Körpergeschichte, Häresien); Geschichte Italiens und der Römischen Kommune; Epigraphik des Alpenraumes und materielle Kultur des Mittelalters; Rezeption des Mittelalters in Neuzeit und Moderne.
Medizin im Märchen
Prof. Wolfgang U. Eckart studierte Medizin, Geschichte und Philosophie in Münster. 1978 Dissertation über den Wittenberger Arzt Daniel Sennert (1572–1637). 1986 Habilitationsschrift über „Deutsche Ärzte in Japan und China“. Von 1988 bis 1992 war er Professor für Geschichte der Medizin an der Medizinischen Hochschule Hannover. Im Jahr 1992 wurde Eckart auf den Lehrstuhl für Geschichte der Medizin an der Universität Heidelberg berufen. In den Jahren von 1996 bis 1998 war Eckart Präsident der Gesellschaft für Wissenschaftsgeschichte. 2009 wurde er zum Mitglied der Leopoldina gewählt. 2016 wurde ihm das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören die Entstehung der neuzeitlichen Medizin im 16. und 17. Jahrhundert, Medizin in der schönen Literatur, Medizin im europäischen Kolonialimperialismus, ärztliche Missionen, Medizin und Krieg sowie Medizin und auswärtige Kulturpolitik in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus. Bücher (in Auswahl): Deutsche Ärzte in China 1897–1914. Medizin als Kulturmission im Zweiten Deutschen Kaiserreich (1989); Geschichte der Medizin (7. Aufl. 2013); Medizin und Kolonialimperialismus. Deutschland 1884–1945 (1997); (zusammen mit Robert Jütte) Medizingeschichte. Eine Einführung (2. Aufl. 2014); Illustrierte Geschichte der Medizin. Von der französischen Revolution bis heute (2011); Medizin der NS-Diktatur (2012); Medizin und Krieg. Deutschland 1914–1924 (2014); Von Kommissaren und Kamelen. Heinrich Zeiss – Arzt und Kundschafter in der Sowjetunion 1921–1931 (2016).
Medizin im Märchen
Begrüßungsrede Prof. Dr. Robert Jütte
Franz Kafka als Patient
Begrüßungsrede Prof. Dr. Robert Jütte
Franz Kafka als Patient
Dr. Reiner Stach ist Literaturwissenschaftler, Publizist und Kafka-Biograph. Er studierte Philosophie, Mathematik und Literaturwissenschaft an der Universität Frankfurt am Main. 1985 Promotion in Literaturwissenschaft. Von 1986 bis 1990 war er Wissenschaftslektor im Verlag S. Fischer. Seit 1991 Publizist. 1996 Beginn der Arbeit an einer dreibändigen Kafka-Biographie. Ab 2005 Konzeption und Betreuung der weltweit meistbesuchten Kafka-Website franzkafka.de unter dem Dach des S. Fischer Verlags. 2014 Vollendung der drei- bändigen Kafka-Biographie. 2016 erhielt er den Joseph-Breitbach-Preis – eine der höchstdotierten literarischen Ehrungen in Deutschland.Schriften (in Auswahl): Kafka. Die frühen Jahre (2014); Ist das Kafka? 99 Fundstücke (2012); Kafka. Die Jahre der Erkenntnis (2008); Kafka. Die Jahre der Entscheidungen (2002); Kafkas erotischer Mythos. Eine ästhetische Konstruktion des Weiblichen (1987); 100 Jahre S. Fischer Verlag 1886-1986. Kleine Verlagsgeschichte (1986).
Piero della Francescas Federico da Montefeltro: Nase, Narben und das Spiel des Realismus
Begrüßungsrede Prof. Dr. Robert Jütte
Piero della Francescas Federico da Montefeltro: Nase, Narben und das Spiel des Realismus
Prof. Dr. Bernd Roeck (Universität Zürich) Bernd Roeck wurde 1979 an der Ludwig-Maximilians-Universität München promoviert. 1987 folgte die Habilitation. Er war von 1986 bis 1990 Direktor des Deutschen Studienzentrums in Venedig. Von 1990 bis 1991 war er Professor an der Universität Augsburg und von 1991 bis 1999 ordentlicher Professor für mittelalterliche und neuere Geschichte an der Universität Bonn. 1999 wurde er auf den Lehrstuhl für Allgemeine und Schweizer Geschichte der Neuzeit an der Universität Zürich berufen. Professor Roeck ist unter anderem Mitglied des Istituto Veneto, des Wissenschaftlichen Beirats des Germanischen Nationalmuseums Nürnberg und des Deutschen Historischen Instituts Rom. Er erhielt mehrere Preise, darunter 1996 das Ritterkreuz des Verdienstordens der Republik Italien sowie 2001 den Philip-Morris-Preis. Bernd Roeck veröffentlichte zahlreiche Arbeiten zur Sozial-, Kunst- und Kulturgeschichte, namentlich zur Stadtgeschichtsforschung und zur Geschichte von Randgruppen und Minderheiten. Schriften (in Auswahl): Eine Stadt in Krieg und Frieden. Studien zur Geschichte der Reichsstadt Augsburg zwischen Kalenderstreit und Parität (1989); Lebenswelt und Kultur des Bürgertums in der frühen Neuzeit (1991, 2. Aufl. 2011); Kunstpatronage in der Frühen Neuzeit. Kunstmarkt, Künstler und ihre Auftraggeber in Italien und im Heiligen Römischen Reich (15.–17. Jahrhundert) (1999); (zusammen mit Andreas Tönnesmann) Die Nase Italiens. Federico da Montefeltro, Herzog von Urbino (2005); Mörder, Maler und Mäzene: Piero della Francescas „Geißelung“. Eine kunsthistorische Kriminalgeschichte (2006); Ketzer, Künstler und Dämonen: Die Welten des Goldschmieds David Altenstetter. Eine Reise in die Renaissance (2009).
Aus dem medizinischen Alltag des späten Mittelalters
Begrüßungsrede Prof. Dr. Robert Jütte
Aus dem medizinischen Alltag des späten Mittelalters
Vortrag Prof. Dr. Arnold Esch (Rom): Aus dem medizinischen Alltag des späten Mittelalters. Selbstzeugnisse von Patienten und Ärzten in Schreiben an den Papst
1 2 3 4
Videos und Tondokumente im Überblick